Wettbewerb eines Mischquartiers
An der Schnittstelle zwischen Wohn- und Gewerbegebieten entwickelt der Entwurf einen eigenständigen Wohnhof mit klarer Adresse und hoher Aufenthaltsqualität. Die städtebauliche Struktur reagiert gezielt auf die unterschiedlichen Nutzungen im Umfeld und schafft einen geschützten, gemeinschaftlich geprägten Mittelpunkt.
Locker angeordnete Wohngebäude orientieren sich überwiegend nach Süden und Westen und ermöglichen gut belichtete Wohnungen sowie vielfältig nutzbare Freibereiche. Unterschiedliche Wohnformen, von Reihenhäusern über großzügige Familienwohnungen bis hin zu kleineren Einheiten sprechen verschiedene Generationen und Lebensmodelle an und fördern eine lebendige Nachbarschaft.
Ein wichtiger Baustein des Konzepts ist das integrierte Ärztezentrum. Moderne, barrierefreie Praxisflächen und ein einladend gestalteter Vorplatz stärken die medizinische Versorgung vor Ort. Gleichzeitig bildet die gewerbliche Nutzung entlang der stärker belasteten Seite einen wirksamen räumlichen und akustischen Puffer zum angrenzenden Gewerbegebiet.
Der zentrale Wohnhof wird durch Bäume, Sitzbereiche und gemeinschaftlich nutzbare Freiflächen zu einem Ort der Begegnung und Erholung. So entsteht ein geschützter Außenraum, der die Wohnqualität deutlich erhöht und das nachbarschaftliche Miteinander unterstützt.
Auch energetisch verfolgt der Wettbewerbsentwurf einen zukunftsorientierten Ansatz. Kompakte Baukörper reduzieren den Energiebedarf, während Versorgungslösungen wie ein Blockheizkraftwerk oder eine kalte Nahwärmenutzung aus der Kläranlage eine effiziente und nachhaltige Energieversorgung ermöglichen.
- Projekt
- Wettbewerb eines Mischquartiers
- Ort
- 79585 Steinen
- Projektart
- Wettbewerb
- Unsere Leistungen
- Wettbewerb
- Bauweise
- Massiv
- Dachart
- Flachdach inkl. Begrünung
- Fassade
- WDVS mit Putz
- Mitwirkende
- Ingo Herzog, Irene Kurtenbach